Getriebeloses Anlagenkonzept ermöglicht Recycling bis zu 95 Prozent Komponenten

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Bei einer Baustellenbesichtigung des Windparks Wessin erläuterte Alterric die Montage von 20 getriebelosen Windenergieanlagen mit 138-Meter-Rotorblättern, transportiert auf 1.800 Lkw und betoniert mit 2.000 Mischern. Die Gesamtleistung beträgt 85 MW, gespeist über 24 km Kabel ins Umspannwerk. Ein bedarfsgesteuertes Nachtkennzeichnungssystem minimiert Störungen für Anwohner. Naturschutzmaßnahmen summieren sich auf 1,8 Millionen Euro. Das 180-Millionen-Euro-Projekt bindet Gemeinden als Mitbetreiber und stärkt lokale Wirtschaft. Es sichert stabile Einnahmen und Akzeptanz vor Ort.

Grüne Energie am Windpark Wessin stärkt regionale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig

Im Rahmen einer öffentlich zugänglichen Baustellenführung eröffneten Alterric und Dr. Frank May heute das Gelände des Windparks Wessin. Gemeinsam mit Staatssekretär Andre Konsolke wurden auf 210 Hektar Gelände Details erläutert. Konsolke bezeichnete die 85 Megawatt installierte Leistung als wegweisend für eine zukunftsfähige Energiewende, die rund 67.000 Haushalte mit grüner Energie versorgt und regionale Wertschöpfung steigert. May betonte abschließend, dass das Projekt die Wettbewerbsfähigkeit stärkt und zusätzliche Arbeitsplätze generiert.

Getriebeloses Design reduziert Wartungsaufwand und steigert Recyclingquote der Komponenten

Zweißig Turbinen mit 4,25 Megawatt Nennleistung werden im Rahmen eines 180 Millionen Projekts errichtet. Die 138 Meter langen Rotorblätter werden über 1800 LKW-Anlieferungen als Segmente transportiert und auf den Türmen montiert. Für die Fundamente mischen 2000 Betonmischer 14000 Kubikmeter Beton und verarbeiten 1556 Tonnen Bewehrungsstahl. 24 Kilometer Kabel mit 147 Tonnen Querschnitt verbinden die Anlagen mit dem Umspannwerk Wessin. Das getriebelose Design erlaubt einen Recyclinggrad von bis zu 95 Prozent.

Erfolgreiche Baustellenführung informiert über Umweltmaßnahmen und zukunftsweisende technologische Innovationen

Während der Führung erfahren Besucher, wie 1,8 Millionen Euro in ökologische Ausgleichsflächen und in die landschaftsgestalterische Einbindung des Windparks investiert werden. Biologen erläuterten, wie diese Maßnahmen heimische Pflanzen und Tiere unterstützen. Zudem wurde eine intelligente Nachtkennzeichnung demonstriert, bei der rote Signallampen nur bei Flugobjekt-Erkennung blinken. Diese Technologie senkt die Lichtverschmutzung spürbar, sodass in den angrenzenden Dörfern nachts eine nahezu ungestörte Dunkelheit gewährleistet ist und das Sternenbild sichtbar bleibt und Zugvögel weniger beeinträchtigt werden.

EEG-Abgaben, Pachten und Gewerbesteuer stabilisieren kommunale Haushalte nachhaltig stark

Durch die gemeinsame Betreiberschaft einer Windenergie-Turbine erhalten die umliegenden Kommunen unmittelbar finanzielle Vorteile. Für den Zeitraum von zwanzig Jahren wurden Gewerbesteuereinnahmen von rund zehn Millionen Euro prognostiziert. Zusätzlich fließen jährlich etwa 750.000 Euro EEG-Umlagezahlungen in die öffentlichen Haushalte. Die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern erzielt darüber hinaus Pachteinnahmen in Höhe von circa 2,2 Millionen Euro. Bisher haben lokale Betriebe Aufträge im Wert von sieben Millionen Euro ausgeführt. Dieses Engagement sichert Einnahmen vor Ort.

Im Kernprojekt Wessin leisten 20 moderne Windenergieanlagen ohne Getriebe einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Energiewende, indem sie 85 MW installierte Leistung bereitstellen. Durch ein intelligentes Recyclingkonzept werden Komponenten zu 85 bis 95 Prozent zurückgewonnen und umweltfreundlich wiederaufbereitet. Eine adaptive Nachtkennzeichnung senkt Lichtemissionen und erhält das natürliche Nachtbild. Die umliegenden Gemeinden partizipieren als Mitgesellschafter und profitieren langfristig von Gewerbesteuereinnahmen, Pachteinnahmen sowie EEG-Sondervergütungen. Dieses Konzept steigert Akzeptanz, schafft Arbeitsplätze und fördert Wachstum.

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