Bohnenkaffeepreise steigen seit April 2021 um beachtliche 31,2 Prozent

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In der gewerblichen Produktion für Röstkaffee stiegen die Erzeugerpreise im April 2025 signifikant: Bei nicht entkoffeiniertem Kaffee lagen sie um 43,3 Prozent über dem Vorjahresmonat, bei entkoffeinierten Sorten um 45,2 Prozent. Betrachtet man den Vierjahreszeitraum, ergeben sich Zuwächse von 86,1 beziehungsweise 78,7 Prozent. Diese Kostensteigerungen prägen das gesamte Marktumfeld und werden über Zwischenhändler letztlich an Verbraucher weitergereicht, was die Einzelhandelspreise zusätzlich in die Höhe treibt. Haushalte leiden unter steigenden Ausgaben.

Mittelfristiger Vergleich zeigt Bohnenkaffeepreise um 31,2 Prozent dramatisch gestiegen

Im April 2025 lagen die durchschnittlichen Ladenpreise für handelsüblichen Bohnenkaffee um 12,2 Prozent über dem Stand des Vorjahresmonats April 2024. Nahrungsmittel verteuerten sich im gleichen Zeitraum um 2,8 Prozent und das allgemeine Verbraucherpreisniveau um 2,1 Prozent. Auf Sicht der vier Jahre (April 2021 bis April 2025) stiegen die Kaffeepreise um 31,2 Prozent und waren damit nahezu gleichauf mit der Nahrungsmittelteuerung (+31,4 Prozent), während die Gesamtinflation (+18,8 Prozent) deutlich darunter blieb.

Einfuhrpreise für Kaffee aus Asien und übrigen Gebieten gestiegen

Der Rohkaffee-Importpreisindex verzeichnete im April 2025 eine Steigerung um 53,1 Prozent gegenüber April 2024, was sich deutlich und spürbar auf die nachgelagerten Verarbeitungs- und Handelsstufen auswirkt. Die Preiserhöhung für Rohkaffee aus Amerika betrug 61,8 Prozent, aus Asien und übrigen Anbaugebieten 43,8 Prozent sowie aus Afrika 23,2 Prozent. Parallel dominierte eine Verteuerung von 35,8 Prozent bei entkoffeiniertem und geröstetem Kaffee. Seit April 2021 erhöhte sich der Index insgesamt um 147,4 Prozent.

Vierjahresvergleich weist 78,7 Prozent Erhöhung bei den entkoffeinierten Röstkaffeepreisen

Angaben der Erzeugerstatistik belegen für April 2025 gegenüber April 2024 kräftige Preisanstiege bei Röstkaffee: Nicht entkoffeinierter Röstkaffee verteuerte sich um 43,3 Prozent, entkoffeinierter um 45,2 Prozent. Über den Zeitraum von April 2021 bis April 2025 kletterten die Erzeugerpreise um 86,1 Prozent bei nicht entkoffeiniertem und 78,7 Prozent bei entkoffeiniertem Röstkaffee. Diese Preisentwicklungen sind Ausdruck genereller Kostensteigerungen in Anbau, Röstung und Transport sowie Herausforderungen für Qualitätsmanagement und Lieferantennetzwerke ständig wachsend erkennbar.

Trotz Preisanstieg Importmenge Kaffee 2024 um 14,1 Prozent gestiegen

Im Zeitraum bis 2024 verzeichneten Deutschland und seine Handelspartner einen Kaffeeimport von 1,25 Millionen Tonnen, ein Plus von 14,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2023 mit 1,09 Millionen Tonnen. Die langfristige Betrachtung seit 2015 zeigt, dass die jährlichen Einfuhrmengen von 1,16 Millionen Tonnen auf 1,25 Millionen Tonnen angewachsen sind, was ein Ansteigen um insgesamt 7,9 Prozent dokumentiert. Angesichts dieser Entwicklungen bleibt Deutschland einer der wichtigsten weltweiten Abnehmer von Roh- und Röstkaffee.

Kolumbien steuert 2024 rund 53.000 Tonnen Kaffee nach Deutschland

Als Hauptlieferant für deutschen Kaffee im Jahr 2024 sicherte Brasilien mit 516.000 Tonnen in erheblichem Maße den Bedarf ab und erreichte damit 41,4 Prozent Anteil. Auf dem zweiten Rang folgte Vietnam mit 202.000 Tonnen (16,2 Prozent). Honduras lieferte 68.000 Tonnen (5,5 Prozent), Kolumbien steuerte 53.000 Tonnen (4,3 Prozent) bei. Jeweils etwa vier Prozent der Einfuhren entfielen auf Uganda, Italien und Peru. Diese Zahlen verdeutlichen langfristige Stabilität im internationalen Kaffeemarkt effektiv.

Premiumbohnen kaum noch Schnäppchen, Vielfalt und Genuss bleiben erhalten

Die jüngsten Erhebungen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass internationale Lieferengpässe infolge klimatischer Belastungen und Ernteeinbußen gepaart mit stark gestiegenen Rohkaffee- und Produktionskosten zu einem deutlichen Preisanstieg im Einzelhandel führen. Premiumkaffee wird daher seltener zu günstigen Konditionen angeboten, was die Budgetplanung anspruchsvoller gestaltet. Gleichwohl bleibt das Angebot an unterschiedlichen Sorten und Röstgraden umfangreich, sodass Anwender ihren Lieblingskaffee unverändert beziehen und vielfältige Aromen sowie Qualität in jeder Tasse erleben können. unbeeinträchtigt. Genussreich.

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