Repräsentanz der UNIQA Personenversicherung AG in Mailand gegründet
Mit der Gründung einer Repräsentanz der UNIQA Personenversicherung in Mailand hat die UNIQA Group Austria ihr Engagement in Italien weiter ausgebaut. Über die neue Niederlassung steigt Österreichs führender Versicherungskonzern nun in den -von hohen Wachstumsraten und großem Potenzial gekennzeichneten - italienischen Lebensversicherungsmarkt ein. Im Bereich der Kranken- und Unfallversicherung ist UNIQA seit Jahren in Italien mit der Austria Assicurazioni (Mailand) höchst erfolgreich tätig. Sach- und Unfallversicherungen werden über die im April 2000 von UNIQA mehrheitlich übernommene CARNICA angeboten.
"Mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebs durch die Repräsentanz etabliert sich die UNIQA Group Austria in Norditalien als umfassender Allspartenversicherer", erklärt Dr. Gottfried Nagler, einer der Geschäftsführer der UNIQA International Versicherungs-Holding GmbH, die die Auslandsaktivitäten des Konzerns steuert.
Neben dem Heimatmarkt Österreich und Italien ist UNIQA über Tochterunternehmen und Beteiligungen auch in Tschechien, der Slowakei, Kroatien, der Schweiz, Spanien, Liechtenstein, und Ungarn tätig. Mittelfristig soll der Anteil des Auslandsgeschäftes an den Konzern-Prämieneinahmen von derzeit 4,7% auf 15% gesteigert werden. Auf Grundlage der Wachstumsstrategie des Konzerns wird derzeit auch der Markteintritt in Polen intensiv vorbereitet.
Geleitet wird die Repräsentanz am Firmensitz der Austria Assicurazioni in Mailand durch Dr. Alberto Arnaboldi. Er ist seit 1977 für die Austria Assicurazioni tätig, und leitet dieses Unternehmen seit 1989.
Versicherungsmarkt Italien
Mit einem Prämienvolumen von 57.945 Mio. US-$ bildet Italien hinter Großbritannien, Deutschland und Frankreich den viertgrößten Versicherungsmarkt Europas und erreicht damit einen Weltmarktanteil von 2,69%. Österreich liegt in Europa an der zehnten Stelle.
Die Rentenreform in Italien führte zu einem Boom der privaten Lebensversicherung. In den vergangenen drei Jahren haben die Italiener ihre Einzahlungen in private Lebensversicherungen mehr als verdoppelt. Trotzdem liegt Italien mit einer Versicherungsdurchdringung (Anteil der Prämien am Bruttoinlandprodukt) von 2,54% - wie übrigens Österreich auch - noch deutlich unter dem westeuropäischen Schnitt von 4,35%.
Austria Assicurazioni S.p.A.
Die Austria Assicurazioni S.p.A. ist seit 1965 vor allem im Bereich Krankenversicherung erfolgreich auf dem italienischen Markt tätig. Die Gesellschaft wurde als Tochterunternehmen der Austria-Collegialität gegründet, zählt heute zum UNIQA Konzern und verzeichnete 1999 eine Prämiensteigerung von 7,4% auf 46,5 Mrd. ITL.
Der hohe Qualitätsstandard der Krankenversicherungsprodukte der Austria Assicurazioni setzt Maßstäbe auf dem italienischen Markt und führte zu einer verstärkten Nachfrage nach weiteren Personenversicherungsprodukten. Mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit in der Unfallversicherung und der neuen Repräsentanz zur Betreuung der Lebensversicherung wird UNIQA der Nachfrage gerecht.
Friuli Venezia Giulia Assicurazioni "La Carnica" S.p.A
Die CARNICA Assicurazioni S.p.A. - ein lokaler Sachversicherer im nordostitalienischen Raum - erreichte 1999 ein Prämienvolumen von rund 60 Mrd. ITL (426,4 Mio. ATS) Die Portefeuillestruktur wird von den Sparten Kfz-, der Unfall- und der Feuerversicherung dominiert. Mit der Übernahme von rund 75% des Kapitals der Gesellschaft im April 2000 hat der UNIQA Konzern sein Prämienvolumen in Italien mehr als verdoppelt. Strategische Ziel war dabei der Erwerb eines konservativen, traditionellen und regionalen Sachversicherers mit erstklassiger Reputation.
Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG
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