R+V Versicherung startet erfolgreich ins Jahr 2001

04.07.2001 | Wiesbaden
Deutlicher Anstieg im Leben-Neugeschäft - Kompositgeschäft setzt Wachstumskurs fort

"Für das Geschäftsjahr 2001 erwarten wir eine Fortsetzung der positiven Neugeschäftsentwicklung des ersten Halbjahres in der Lebensversicherung und eine weiterhin gute Beitragsentwicklung im Kompositgeschäft", sagte Dr. Jürgen Förterer, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG, anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 04.07.2001 in Wiesbaden. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erzielte die R+V Versicherungsgruppe einen Beitragszuwachs von 3,7 %.

Leben-Neugeschäft in den ersten sechs Monaten überdurchschnittlich gewachsen

Die R+V Lebensversicherungen - R+V Lebensversicherung AG, Lebensversicherung a.G., R+V Luxembourg Lebensversicherung S.A. und KRAVAG-LEBEN Versicherungs-AG - verzeichneten im ersten Halbjahr 2001 bei den laufenden Neuzugangsbeiträgen einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 47,5 %. Besonders erfolgreich waren dabei die Rentenversicherungen gegen laufende Beitragszahlung und die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. Aber auch die fondsorientierten Produkte - darunter die 2000 eingeführte fondsgebundene Rentenversicherung und die Versicherungen mit fondsgebundener Überschussverwendung - wurden verstärkt nachgefragt. Die gebuchten laufenden Bruttobeiträge wuchsen im ersten Halbjahr 2001 um 3,2 %. In dem stärkeren Schwankungen unterliegenden Einmalbeitragsgeschäft, das weitgehend auf Rentenversicherungen entfällt, blieben der Neuzugang und damit auch die gebuchten Beiträge etwa 10 % unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt wuchsen die gebuchten Bruttobeiträge der R+V Lebensversicherungen in den ersten sechs Monaten 2001 um 1,5 %. Für den weiteren Verlauf des Jahres wird mit einer Fortsetzung der bisherigen positiven Entwicklung sowohl im Neugeschäft als auch bei den Beiträgen gerechnet - nicht zuletzt wegen der nach der Verabschiedung der Rentenreform zu erwartenden zunehmenden Nachfrage nach privaten Altersvorsorgeprodukten.

Kraftfahrt- und Sachsparten tragen Wachstum im Kompositgeschäft

Das inländische Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft entwickelte sich in den ersten sechs Monaten 2001 weiter erfreulich und wies einen Beitragsanstieg von 4,4 % auf. Hierzu trug vor allem die Kraftfahrtversicherung mit +6,0 % bei, wo sich bestandswirksame Prämienanpassungen und ein zusätzliches Neugeschäft positiv auswirkten. Beiträge der allgemeinen Haftpflichtversicherung erhöhten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 1,0 %. Die R+V-Unfallversicherung verzeichnete im bisherigen Verlauf 2001 einen Beitragsrückgang von 1,5 %, zum Jahresende wird hier jedoch wieder mit einem Wachstum gerechnet. Die Sachsparten entwickelten sich mit +3,4 % nach einem Beitragsrückgang im Vorjahr sehr erfreulich. Insbesondere konnte der Prämienverfall der vergangenen Jahre in der industriellen Sachversicherung nahezu gestoppt werden. Auch die Rechtsschutzversicherung wies mit +1,3 % eine positive Beitragsentwicklung auf, die zwar gegenüber 2000 deutlich geringer ausfiel, jedoch immer noch leicht über dem Markt liegt.

Konzernjahresüberschuss 2000 durch Sondereffekt auf 124 Mio. DM gestiegen

Im Geschäftsjahr 2000 verzeichnete die R+V Versicherungsgruppe einen Beitragszuwachs von 8,2 % auf 12,2 Mrd. DM und gewann damit in allen großen Kompositsparten Marktanteile hinzu. Ohne die erstmals einbezogenen KRAVAG-Gesellschaften - KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG, KRAVAG-LEBEN Versicherungs-AG, KRAVAG-ALLGEMEINE Versicherungs-AG - belief sich das Beitragswachstum für die R+V Gruppe auf 1,6 %. Im R+V Konzern - R+V Versicherungsgruppe ohne die Versicherungsvereine und die KRAVAG-ALLGEMEINE - wurde ein Beitragsvolumen von 11,6 Mrd. DM erzielt, 6,8 % mehr als im Vorjahr. Ohne die hierin erstmals enthaltenen KRAVAG-Gesellschaften betrug der Zuwachs 1,6 %. Von den gesamten Beitragseinnahmen entfielen 5,9 Mrd. DM (-2,1 %) auf das selbstabgeschlossene Leben- und Krankenversicherungsgeschäft. Hier wirkten sich erwartungsgemäß zum einen die von vielen Kunden durch die Steuerdiskussion vorgezogenen Vertragsabschlüsse in 1999 aus. Zum anderen war im zweiten Halbjahr 2000 eine deutliche Zurückhaltung der Kunden aufgrund der Unsicherheiten über die Förderungspläne der Bundesregierung für eine private kapitalgedeckte Altersvorsorge spürbar. Auf 4,8 Mrd. DM (+15,7 %) stieg das selbstabgeschlossene Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft und auf 982 Mio. DM (+28,1 %) das übernommene Rückversicherungsgeschäft. Die gesamten im R+V Konzern verwalteten Kapitalanlagen beliefen sich zum Jahresende auf 56,7 Mrd. DM (+10,5 %). Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 99 Mio. DM im Vorjahr auf 124 Mio. DM im Jahr 2000. Die Steigerung ist unter anderem auf die Realisierung von Körperschaftssteuerminderungen durch Sonderausschüttungen aus der Auflösung von Gewinnrücklagen zurückzuführen (Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren).

Quelle: Pressemeldung R+V Versicherung AG

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