Generali Versicherungen auf Wachstumskurs
Der Münchner Service-Versicherer konnte 2004 in Leben das beste Resultat seiner Firmengeschichte erzielen. In Komposit senkte er die Schaden-Kosten-Quote um weitere 1,9 Prozentpunkte auf 97,6% ab. Insgesamt konnte der Jahresüberschuss von 17 Mio. Euro auf 30 Mio. Euro gesteigert werden.
Für das Jahr 2005 erwarten die Generali Versicherungen - so Vorstandsvorsitzender Dr. Wilhelm Kittel - "eine weitere Verbesserung der Combined Ratio und ein deutliches Plus des Jahresüberschusses."
Generali Versicherung AG
Neugeschäft in SUH steigt um 9,6%
Das Neugeschäft in den SUH (Sach, Unfall, Haftpflicht)-Sparten stieg im Geschäftsjahr um 9,6% auf 46,1 Mio. Euro Jahresbeitrag. Besonders hervorzuheben ist dabei der Anstieg in den Sparten Allgemeine Haftpflicht (+11,2%) und Wohngebäude (+47,7%).
Die Beitragsentwicklung der Generali Versicherung AG ist durch die Neuordnung der Rückversicherungsbeziehungen innerhalb der AMB Generali Gruppe und die Fortführung der Sanierungsmaßnahmen gekennzeichnet. Die Bruttobeitragseinnahmen entwickelten sich mit -13,4% auf 921,2 Mio. Euro erwartungsgemäß rückläufig. Im selbst abgeschlossenen Geschäft betrugen die Beitragseinnahmen der Generali Versicherung AG 914,4 Mio. Euro (- 4,6%).
Rückläufige Schadenentwicklung
Die Schadenentwicklung des Jahres 2004 verlief nochmals erheblich günstiger als im Vorjahr. Der Bruttoschadenaufwand im direkten Geschäft ging um 6,8% auf 580,9 Mio. Euro (Vorjahr 623,5 Mio. Euro ), die Brutto-Schadenquote im gesamten Geschäft von 65,7% auf 62,1% zurück.
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb weiter gesenkt
Durch die konsequente Fortsetzung der umfangreichen Maßnahmen zur Kostensenkung sind die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb im selbst abgeschlossenen Geschäft brutto um knapp 32 Mio. Euro auf 314,6 Mio. Euro gesunken (-9,1%). Die Betriebsaufwendungsquote direktes Geschäft wurde auf 34,3% reduziert (Vorjahr 35,5%).
Turnaround beim versicherungstechnischen Ergebnis bestätigt
Der im Fusionsjahr 2003 geschaffte versicherungstechnische Turnaround konnte damit 2004 bestätigt werden. Im selbst abgeschlossenen Geschäft wurde die Schaden-Kosten-Quote (brutto, vor Schwankungsrückstellung) durch die Fortsetzung eines konsequenten Restrukturierungsprogramms nach bereits deutlicher Verbesserung im Vorjahr nochmals um 1,9 Prozentpunkte auf 97,6% gesenkt.
Im Jahr 2004 konnte ein Nettoergebnis aus den Kapitalanlagen in Höhe von 67,3 Mio. Euro erzielt werden. Die Nettoverzinsung betrug 4,0%.
Der Kapitalanlagen-Bestand stieg von 1,63 Mrd. Euro auf 1,72 Mrd. Euro (+5,0%). Die Aktienquote sank von 11,7% auf 11,1%.
Jahresüberschuss
Nachdem 2003 ein ausgeglichenes Gesamtergebnis erzielt wurde, betrug der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung im Geschäftsjahr 2004 13,0 Mio. Euro.
Generali Lebensversicherung AG
Bestes Neugeschäft in der Firmengeschichte
Der Neuzugang in Beitragssumme wurde von 2,14 Mrd. Euro in 2003 um 35,2% auf 2,89 Mrd. Euro gesteigert. Der Neuzugang in laufenden Jahresbeiträgen stieg im Jahr 2004 um 13,5% von 103,4 Mio. Euro auf 117,4 Mio. Euro und stellt damit das beste Neugeschäft in der Firmengeschichte dar. Das gesamte eingelöste Neugeschäft einschließlich der Einmalbeiträge erhöhte sich auf 301,8 Mio. Euro.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für dieses Ergebnis war die betriebliche Altersversorgung im Großkunden-Geschäft.
Überdurchschnittliches Beitragswachstum
Die gebuchten laufenden Beiträge stiegen um 7,2% (Markt + 3,1%) auf 681,3 Mio. Euro (Vorjahr 635,6 Mio. Euro), während sich die Einmalbeiträge um 2,5% von 188,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 183,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr reduzierten (Markt -12,1%). Die gesamten Beitragseinnahmen stiegen damit um 5% auf 864,6 Mio. Euro (Markt + 1,1%).
Der Versicherungsbestand hat sich in 2004 gegenüber dem Vorjahr um 15,5% auf 46,3 Mrd. Euro Versicherungssumme erhöht (Markt +6,1%).
Kapitalanlagen: Nettoverzinsung auf hohem Niveau stabil
Der Bestand an Kapitalanlagen stieg in 2004 um 2,4% auf 8,89 Mrd. Euro an. Der Anteil der in Aktien gehaltenen Kapitalanlagen beträgt 5,7%.
Das außerordentliche Ergebnis aus Kapitalanlagen betrug 71,2 Mio. Euro. Das Nettoergebnis stieg auf 476,7 Mio. Euro (Vorjahr 465,5 Mio. Euro). Die Nettoverzinsung belief sich wie im Vorjahr auf 5,4%.
Die Gesellschaft verfügt über Bewertungsreserven von 495,7 Mio. Euro, die Bewertungsreservequote liegt bei 5,6%. Zum Jahresende 2004 waren wie schon 2003 keine stillen Lasten vorhanden.
Jahresüberschuss steigt auf 17 Mio. Euro
Der Rohüberschuss nach Steuern inklusive der Direktgutschrift ist für das Geschäftsjahr 2004 um 7,8% auf 212,1 Mio. Euro gestiegen (Vorjahr 196,7 Mio. Euro).
Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt 17 Mio. Euro (Vorjahr 15 Mio. Euro). Die Gewinnabführung beträgt 10 Mio. Euro, die restlichen 7 Mio. Euro wurden in die Gewinnrücklagen eingestellt.
Ausblick 2005
Dr. Kittel: "Mit der Marke Generali werden wir unsere Position als großer, starker Finanzdienstleister in Deutschland weiter ausbauen. Insbesondere dem wachsenden Vorsorgemarkt stellen wir uns sowohl in der Lebensversicherung, zu deren strategischen Geschäftsfeldern auch die betriebliche Altersversorgung gehört, wie in der Sachversicherung mit modernen, bedarfsgerechten Produktlinien."
"Für 2005" - so Dr. Kittel - "sind die Generali Versicherungen nach den Investitionen der Vorjahre gut gerüstet. Mit Blick auf die überzeugenden Vertriebserfolge und die ausgewogene Annahme- und Reservierungspolitik sind wir zuversichtlich, in der Sachversicherung die Produktivität weiter zu steigern und ein Ergebnis erwirtschaften zu können, welches das Ergebnis der Geschäftsjahres übertrifft. In Leben wollen wir beim eingelösten Neugeschäft vor dem Hintergrund der Änderungen im Alterseinkünftegesetz und unter Einbeziehung unserer besonderen Vertriebsmaßnahmen in der betrieblichen Altersvorsorge an das gute Ergebnis des Geschäftsjahres 2004 anknüpfen. Das Finanzergebnis sollte wieder das Vorjahresniveau erreichen."
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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