Energieversorger investieren in Solarkraftwerke von Sharp

18.06.2010 | Hamburg
Sharp Energy Solution Europe realisiert erstmals Solarkraftwerke für Energieversorger in Deutschland. Zum einen handelt es sich um ein Projekt in Kooperation mit EnBW Erneuerbare Energien GmbH; zum anderen um ein Projekt für die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT über den Partner EUROSOL. Bei einer Investitionssumme von je rund 6 Mio. Euro im Jahr 2009 versprechen beide Megawatt-Projekte gute Erträge.

Ein zentraler Erfolgsfaktor für die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik: Sharps Dünnschichttechnologie auf Siliziumbasis. Gepaart mit seiner 50-jährigen Erfahrung auf dem Solarmarkt ist Sharp damit der ideale Partner, wenn es um die sichere Investition in rentable Solar-Großprojekte geht.

Mit dem Solarpark Leibertingen, Baden-Württemberg, steigt die EnBW als Investor in die Solarenergie ein und setzt dabei auf die Solartechnologie von Sharp. Gleiches gilt auch für die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT bei ihrem Photovoltaik-Kraftwerk in Höheinöd, Rheinland-Pfalz. "Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir zwei Leuchtturmprojekte realisieren, die ihre Strahlkraft weit über die Regionen hinaus entfalten werden", so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe. "Beide Solarkraftwerke demonstrieren eindrücklich die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik und speziell der Dünnschichttechnologie. Sie zeigen deutlich, dass die Photovoltaik eine sichere, rentable und umweltfreundliche Energietechnologie und damit ein rentables Zukunftsmodell für Energieversorger ist." Rund 17.000 Sharp Dünnschichtmodule erzeugen in jedem der Solarkraftwerke umweltfreundlichen Strom. Mit den prognostizierten 2,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom können von jeder Anlage jährlich zirka 600 Haushalte versorgt und über 1.200 Tonnen CO2 eingespart werden.

Ideale Technologie für solare Großprojekte

In beiden Kraftwerken kommen Sharps mikroamorphe Dünnschichtmodule der zweiten Generation zum Einsatz: Die Module auf Siliziumbasis bringen mit einer Größe von 1,42 Quadratmetern einen hohen Ertrag und eignen sich mit einer geringen Ausgangsspannung von 60 Volt für anspruchsvolle Systemdesigns. "Erst im März 2010 haben wir die weltweit größte Dünnschichtzellenfabrik in Sakai in Betrieb genommen und damit unsere Produktionskapazität auf derzeit 870 Megawatt gesteigert", berichtet Peter Thiele. Hier fertigt das Technologieunternehmen neben Solarzellen auch LCD-Panels. Die ähnlichen Produktionsabläufe sichern Sharp wichtige Wettbewerbsvorteile: "In Sakai können wir die Rohstoff sparenden Dünnschichtmodule hocheffizient und kostenbewusst produzieren", so Peter Thiele weiter. Zukünftig will Sharp in Sakai Dünnschichtzellen in mikroamorpher Triple-Junction-Struktur fertigen und die Produktionskapazität auf bis zu 1.000 Megawatt ausbauen.

Starker Partner in weltweit wachsendem Markt

Insgesamt gewinnen erneuerbare Energien durch den weltweit steigenden Energiebedarf bei gleichzeitiger Verknappung fossiler Ressourcen zunehmend an Bedeutung. "Gerade im Bereich der solaren Großanlagen sehen wir daher einen immensen Zukunftsmarkt, für den wir schon heute bestens aufgestellt sind", sagt Peter Thiele. So kann Sharp auf 50 Jahre Erfahrung in der Solartechnologie zurückblicken und ist weltweit treibende Kraft für eine starke, umweltfreundliche und wirtschaftliche Nutzung der Photovoltaik. Sharp ist seit 2005 erster Hersteller von mikroamorphen Dünnschichtmodulen und ist 2009 drittgrößter Player auf dem weltweiten Markt. Im Geschäftsjahr 2009 ist der Solarpionier das weltweit umsatzstärkste Photovoltaikunternehmen: Mit einer Umsatzsteigerung von nahezu 33 Prozent auf 2,214 Mrd. US $(1) führt Sharp die weltweite Branche an.

Quelle: Pressemeldung Sharp Electronics (Europe) GmbH

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