Dividendenerhöhung beschlossen - Erfreuliches Wachstum auch 1998 - Weitere Ergebnisverbesserung im Konzern erwartet

31.07.2009 17:00 | Köln
Darüber hinaus wurde beschlossen, das Grundkapital von Aktien im Nennbetrag von DM 5 auf Stückaktien umzustellen. Der Vorstandsvorsitzende der AMB, Dr. Hans Jäger, zeigte sich zufrieden, daß es dem AM-Konzern 1997 mit einem überdurchschnittlichen Zuwachs des Gesamtumsatzes um 3,4 % auf DM 20,6 Mrd. in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld gelungen sei, weitere Marktanteile im Versicherungs- und Bauspargeschäft hinzuzugewinnen.

Das von der Gruppe angestrebte ertragsorientierte Wachstum fand seinen Niederschlag wiederum in einem Anstieg des Konzernjahresüberschusses um 17,2 % auf DM 402,4 Mio. Gleichzeitig erhöhte sich das geprüfte DVFA-Ergebnis je 5 DM-Aktie auf DM 8,35 gegenüber DM 7,10 im Vorjahr.

Das Geschäftsjahr 1998 des AM-Konzerns, so Dr. Jäger, stehe ganz wesentlich im Zeichen des Aktionärswechsels. Der Vorstand der AMB begrüße den Eintritt der italienischen Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, da er der Überzeugung sei, daß die Zusammenarbeit und die Einbindung in das Netzwerk der weltweit tätigen Generali wichtige strategische und wirtschaftliche Vorteile bringen. Nach Übernahme einiger Aktienpakete und einem anschließenden öffentlichen Übernahmeangebot für die noch am Aktienmarkt befindlichen AMB-Aktien besitzt die Generali nun eine Mehrheitsbeteiligung von 65,7 % an der AMB. Die Gesellschaft wird damit auch künftig einer der führenden Werte im M-DAX bleiben. Durch einen Kooperationsvertrag, der die Einzelheiten des Verhältnisses der AM-Gruppe und der Generali-Gruppe zueinander regelt, ist sichergestellt, daß die AMB innerhalb des Generali-Konzerns unter Beibehaltung ihrer Strukturen eigenständig agieren und ihre erfolgreiche Geschäftspolitik fortsetzen kann.

Schwerpunkt der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 1998 bleibe, betonte Dr. Jäger, die konsequente Umsetzung aller Maßnahmen für ein weiteres ertragsorientiertes Wachstum der Gruppe. Hohe Priorität hätten der Ausbau und die Unterstützung der Vertriebe. Darüber hinaus werde die Umsetzung der unternehmensübergreifenden und gesellschaftsspezifischen Ertragsverbesserungsmaßnahmen gezielt vorangetrieben. Diese hätten zum 1. Quartal 1998 bereits ein Volumen von DM 146 Mio. p.a. erreicht. Insgesamt würden mittelfristig Ergebnisverbesserungen von jährlich DM 400 Mio. erwartet.

Die Arbeiten zur Datumsumstellung auf das Jahr 2000 sowie auf den EURO seien weit fortgeschritten und der Konzern auch in diesem Bereich gut positioniert. Dr. Jäger kündigte an, daß im kommenden Jahr der Einzel- und Konzernabschluß deutlich früher - voraussichtlich Mitte Mai 1999 - vorgelegt würden. Darüber hinaus werde man die unterjährige Berichterstattung über den bisher veröffentlichten Aktionärsbrief zum 1. Halbjahr hinaus ausweiten. Spätestens ab dem Jahr 2000 werde der Jahresabschluß nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS) erstellt.

Das Geschäftsjahr 1998 hat gut begonnen. In den ersten 5 Monaten erzielten die Gesellschaften der AM-Gruppe - trotz des anhaltenden starken Wettbewerbs und der gedämpften gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - einen Beitragsanstieg im Versicherungsgeschäft um 2,9 %, wobei dieses wiederum aus dem bevorzugten Personenversicherungsgeschäft resultierte.

Die Lebensversicherung steigerte ihr Neugeschäft - gemessen an der Beitragssumme - um 4,0 % und an den laufenden Beiträgen um 1,1 %. Gleichzeitig stieg der Versicherungsbestand im Inland um 7,3 % auf DM 298,2 Mrd. Aus diesem Bestand wurden um 3,9 % höhere Beiträge als im Vorjahr erzielt. Auch in der Krankenversicherung konnten die Beiträge deutlich um 7,2 % gesteigert werden. Die Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete - entgegen der Marktentwicklung - erneut keinen Beitragsrückgang, sondern konnte die Prämien infolge der erfreulichen Entwicklung - auch der Kraftfahrtversicherung - auf Vorjahresniveau halten. Die BADENIA Bausparkasse steigerte ihren Bestand um 2,8 %.

Für das gesamte Geschäftsjahr 1998 rechnet die AM-Gruppe erneut mit einem Wachstum über Marktniveau und damit einer weiteren Erhöhung der Marktanteile im deutschen Geschäft sowie einer deutlichen Steigerung des Konzernergebnisses, sofern sich keine unerwartete gravierende Verschlechterung der Schadenentwicklung oder der Kapitalmärkte im zweiten Halbjahr ergibt. Dies gilt auch unter Außerachtlassung der Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf der Rodutch Holdings.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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