CENTRAL weiter auf Wachstumskurs

28.02.2001 | Köln
Die CENTRAL KRANKENVERSICHERUNG AG konnte im Jahr 2000 die erfolgreiche Wachstumsentwicklung der Vergangenheit fortsetzen. Die Gesellschaft erzielte zum 31. Dezember 2000 Prämieneinnahmen in Höhe von 2 155 Mio. DM, das sind 6,7% mehr als im Vorjahr.

Betrachtet man den Anstieg der Beitragseinnahmen ohne den Anteil, der auf die mit der CENTRAL verschmolzenen Generali Krankenversicherung entfällt, so lag die Steigerungsrate mit 4,9% immer noch deutlich über dem vorläufigen Branchendurchschnitt von 4,5%. Das Neugeschäft der CENTRAL konnte zum 31. Dezember 2000 leicht um 1,1% gesteigert werden und übersteigt damit trotz des gesetzlich vorgeschriebenen Beitragszuschlages das hohe Niveau der Vorjahre. Diese lebhafte Wachstumsentwicklung konnte in den ersten beiden Monaten des laufenden Geschäftsjahres deutlich forciert und gegenüber den Referenzwerten des Vorjahres um 15% gesteigert werden.

Bestand in der Vollversicherung um knapp 8% vergrößert

Das Produktionsergebnis der CENTRAL wurde 2000 zu rund 40% von der CENTRAL-Organisation und zu rund 60% von den Konzernorganisationen erbracht. Besonders erfolgreich war erneut die Deutsche Vermögensberatung, die rund 40% des gesamten Neugeschäfts vermittelt hat und damit der wichtigste Vertriebspartner der CENTRAL bleibt.

Der Versicherungsbestand, gemessen in Monatssollbeiträgen, wurde zum 31. Dezember 2000 um knapp 7% auf 182 Mio. DM (Vorjahr: 170 Mio. DM) erhöht. Besonders kräftig fiel mit nahezu 8% der Bestandszuwachs in der Krankheitskosten-Vollversicherung aus. Die Bestände in der Krankentagegeldversicherung wurden um rund 7% vergrößert, während die Zusatzversicherung um über 5% zulegte.

Gesamtleistungen für die Versicherten gestiegen

Die Leistungsaufwendungen sind im Berichtszeitraum um 2,6% auf 1 261 Mio. DM (1 229 Mio. DM) angewachsen. Die Gesamtleistungen für die Versicherten, die außer den Aufwendungen für Versicherungsleistungen die Zuführungen zu den versicherungstechnischen Rückstellungen abzüglich der Einmalbeiträge enthalten, stiegen im Berichtsjahr mit 7,9% deutlich stärker als die Prämieneinnahmen auf 2 088 Mio. DM (1 935 Mio. DM).

Erträge aus Kapitalanlagen um 24,3% erhöht

Der Bestand an Kapitalanlagen der CENTRAL stieg im Berichtsjahr um 14,9% auf 6 325 Mio. DM. Die positive Entwicklung an den Aktienmärkten im ersten Quartal 2000 wurde bereits frühzeitig genutzt, um die außerordentlichen Erträge aus Kapitalanlagen (ohne Zuschreibungen) weiter auf 178 Mio. DM (105 Mio. DM) zu steigern. Die Gesamterträge aus Kapitalanlagen sind um 24,3% auf 543 Mio. DM gewachsen. Die Nettoerträge - nach Abzug der Aufwendungen für Kapitalanlagen - konnten um 15,8% auf 432 Mio. DM gesteigert werden. Hieraus ergibt sich eine Nettoverzinsung von 7,3% (7,3 %).

Rückstellung für Beitragsrückerstattung um über 20% erhöht

Der Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung wurden im letzten Jahr 177 Mio. DM (169 Mio. DM) zugeführt, entnommen wurden rund 133 Mio. DM (124 Mio. DM). Davon hat die CENTRAL im Rahmen der für 1999 wieder aufgenommenen Beitragsrückerstattung an leistungsfreie Versicherte 37 Mio. DM ausgeschüttet. Die Einmalbeiträge, die zur teilweisen oder vollständigen Finanzierung notwendiger Beitragsanpassungen verwendet werden, betrugen 2000 120 Mio. DM (240 Mio. DM). Die Zuführung zur Rückstellung für erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung betrug 2000 rund 91 Mio. DM (74 Mio. DM). Entnommen wurden rund 24 Mio. DM (117 Mio. DM). Insgesamt wurde die Rückstellung für Beitragsrückerstattung um ein Fünftel von 595 Mio. DM auf 716 Mio. DM erhöht. Im Rahmen der zum 1. Januar 2000 modifizierten Überzinsverwendungsvorschriften wurden insgesamt 97 Mio. DM (69 Mio. DM) zur Prämiendämpfung im Alter aufgewendet, das sind über 40% mehr als im Vorjahr. In der Alterungsrückstellung war zum Ende des Geschäftsjahres mit 4 951 Mio. DM ein nahezu um ein Fünftel höherer Betrag eingestellt als zum 31. Dezember 1999.

Bilanzgewinn und Gewinnverwendung

Das Geschäftsjahr 2000 schließt mit einem Jahresüberschuss von 60 Mio. DM (54 Mio. DM) ab. Nach Einstellung von 20 Mio. DM in die anderen Gewinnrücklagen ergibt sich - einschließlich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr von 119 Mio. DM - ein Bilanzgewinn von 159 Mio. DM (152 Mio. DM). Die Hauptversammlung hat folgende Verwendung des Bilanzgewinns beschlossen: 18 DM Dividende sowie 18 DM Bonus je gewinnberechtigte Stückaktie.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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