AachenMünchener vor der Branche - Spitzenwachstum auch in Zeiten des Umbruchs

02.04.2008 | Köln
Die AachenMünchener war im Geschäftsjahr 2007 deutlich besser als die Branche. Die gebuchten Bruttobeiträge der Lebensversicherung stiegen um 5,4 Prozent (Branche: 0,7 Prozent), der Kompositversicherer wuchs gegen den Markttrend um 1,3 Prozent (Branche: -0,6 Prozent).

"Dieses Spitzenwachstum ist umso bedeutsamer, weil es trotz der strategischen Neuausrichtung unserer Vertriebe auf die Deutsche Vermögensberatung und damit in einer Umbruchsituation erzielt wurde", sagt Michael Westkamp, Vorstandsvorsitzender der AachenMünchener. "Die Neuausrichtung ist insgesamt sehr gut bewältigt worden." Seit dem 1. Januar 2008 ist der langjährige strategische Partner, die Deutsche Vermögensberatung, der alleinige Vertrieb der AachenMünchener. Die Stammorganisation "AachenMünchener Beratungs- und Serviceorganisation (AMBuS)" ist mit dem überwältigenden Teil der Vermittler und 92 Prozent der Vertriebskraft in die DVAG-Tochter Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG übergegangen. Im Zusammenhang mit dieser Neuausrichtung hat man sich auf eine klare Rollenverteilung verständigt. Westkamp: "Die AachenMünchener konzentriert sich nun auf ihre Kernaufgaben Produktentwicklung, Vertriebsunterstützung und Kundenservice. Hier wollen wir erstklassig sein."

Lebensversicherer: Überdurchschnittliches Wachstum

Die AachenMünchener hat im Geschäftsjahr 2007 den zweiten Platz in der Lebensversicherungsbranche behauptet. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 5,4 Prozent auf 3.889,4 Mio. EUR (Vorjahr: 3.691,8 Mio. EUR). Die Branche erwirtschaftete nur ein Plus von 0,7 Prozent. Das Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag legte bereinigt um die Erhöhungsstufe im Riestergeschäft von 2006 um 5,7 Prozent auf 449,4 Mio. EUR zu. Inklusive des Riester-Effekts sank das Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag weniger als erwartet um 9,9 Prozent (Vorjahr: 498,5 Mio. EUR). Überdurchschnittlich wuchs auch das Einmalbeitragsgeschäft gegen den Branchentrend. Es legte um 61 Prozent auf 279,2 Mio. EUR (Vorjahr: 173,5 Mio. EUR) zu. Damit ergibt sich ein Gesamtbeitrag des Neugeschäfts von 728,6 Mio. EUR (Vorjahr: 672 Mio. EUR) - ein Plus von 8,4 Prozent. Auch dieser Zuwachs liegt deutlich über der Branche mit einem Plus von nur 1,3 Prozent.

Führend bei Rürup-Rente

Das Geschäft mit Rürup-Policen hat sich überaus erfreulich entwickelt. Die AachenMünchener zählt bei den Rürup-Renten zu den führenden Unternehmen der Branche. Sie verkaufte 2007 gemeinsam mit der Deutschen Vermögensberatung und dem eigenen Vertrieb mit rund 72.000 Policen (laufender Jahresbeitrag 102 Mio. EUR) mehr als vier Mal so viele Verträge wie 2006. Damit wuchs der Bestand auf 90.000 Policen. 2006 sind rund 17.000 Rürup-Renten (laufender Jahresbeitrag 27,8 Mio. EUR) abgeschlossen worden - der Bestand lag Ende 2006 bei mehr als 19.000 Policen.

Riester-Rente wichtiger Faktor des Neugeschäfts

Die AachenMünchener hat gemeinsam mit der Deutschen Vermögensberatung seit dem Start der Riester-Rente auf dieses staatlich geförderte Produkt gesetzt. "Das zahlt sich von Jahr zu Jahr neu aus", sagt Westkamp. Im vergangenen Jahr haben die Deutsche Vermögensberatung und der Vertrieb der AachenMünchener mehr als 172.000 Riester-Verträge (Vorjahr: rund 208.000 Verträge) mit einem laufenden Jahresbeitrag von 75 Mio. EUR (Vorjahr: inklusive Riestererhöhungsstufe 146 Mio. EUR) abgeschlossen, der Bestand erhöhte sich auf 912.000 Verträge (Vorjahr: rund 790.000 Verträge). Zugleich sind im vergangenen Jahr 70.000 Riester-Renten verkauft worden, deren Versicherungsbeginn im Januar 2008 liegt. Ein großer Teil davon geht auf die im September 2007 eingeführte RiesterRente STRATEGIE No. 1 zurück - eine fondsgebundene Riester-Rente mit dynamischer Optimierung der Kapitalanlage .

Riester-Erhöhungsstufe 2008

In diesem Jahr wird das Neugeschäft der AachenMünchener von der vierten Erhöhungsstufe bei Riester überproportional profitieren. 2008 steigt der maximal geförderte Riesterbeitrag von 3 Prozent auf 4 Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens oder maximal 2.100 EUR im Jahr. Zudem erhalten Kunden mit Riester-Vertrag pro Jahr seit Beginn 2008 nun 154 EUR (Vorjahre: 114 EUR) und pro Kind 185 EUR (Vorjahre: 138 EUR) staatliche Förderung.

Erhöhte Überschussleistung für Kunden

Der Kapitalanlagebestand ist 2007 um 8,8 Prozent auf 25,9 Mrd. EUR (Vorjahr: 23,8 Mrd. EUR) gewachsen. Die Nettoverzinsung betrug 4,3 Prozent. Ihren Kunden gibt die AachenMünchener für die Überschussbeteiligung den erhöhten Betrag von 571,9 Mio. EUR (2006: 529,6 Mio. EUR) weiter. Der Jahresüberschuss betrug 44 Mio. EUR (Vorjahr: 40 Mio. EUR).

Kompositversicherer: Wachstum gegen negativen Markttrend

Das Kompositgeschäft mit Sach-, Unfall-, Haftpflicht- und Kraftfahrtversicherungen für Privat- und Firmenkunden legte gegen den Markttrend erneut zu. Die gebuchten Bruttobeiträge betrugen 1.052 Mio. EUR. Das ist, bereinigt um die an die Schwestergesellschaft Volksfürsorge übertragene Maklergesellschaft AMPAS, ein Wachstum von 1,3 Prozent. Die Branche verbuchte 2007 einen Rückgang von 0,6 Prozent. Die gebuchten Bruttobeiträge in den Sach-, Unfall- und Haftpflichtsparten stiegen um 2,4 Prozent auf 612,2 Mio. EUR (Vorjahr: 598,1 Mio. EUR). Die Beitragseinnahmen in der Branche stiegen nur leicht um 0,2 Prozent. Das Geschäft mit Kraftfahrtversicherungen stagnierte bei der AachenMünchener mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent bei 439,8 Mio. EUR (Vorjahr: 440,3 Mio. EUR). Der Markt verzeichnete einen Rückgang von 1,8 Prozent. Damit hat die AachenMünchener ihr Ziel erreicht, trotz des Umbruchs die gebuchten Bruttobeiträge oberhalb der 1-Mrd.-EUR-Marke zu halten.

Combined-Ratio durch Orkan Kyrill erhöht

Die Schaden-Kosten-Quote stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 97,1 Prozent (Vorjahr 95,0 Prozent). Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist ausschließlich der Orkan Kyrill, der Anfang 2007 in weiten Teilen Deutschlands hohe Schäden anrichtete. Die AachenMünchener zahlte an ihre Kunden 39 Mio. EUR bei 54.000 gemeldeten Schäden aus. Der Gewinn des Kompositversicherers betrug vor allem aufgrund außerordentlicher Erträge 109 Mio. EUR (Vorjahr: 31,1 Mio. EUR).

Erfolgsfaktor Deutsche Vermögensberatung

Die Deutsche Vermögensberatung leistete auch in 2007 als strategischer Vertriebspartner erneut den größten Anteil des Neugeschäfts der AachenMünchener. Im Neugeschäft des Lebensversicherers erzielten die mehr als 32.000 Vermögensberater einen Anteil von 86,8 Prozent. Das Neugeschäft des Kompositversicherers kam zu 57,7 Prozent von den Vermögensberatern. "Hinter diesem Erfolg verbirgt sich die einzigartige Vertriebs- und Beratungsleistung der Deutschen Vermögensberatung", sagt Westkamp.

Standard & Poor's gibt Finanzkraft Note AA (ausgezeichnet)

Die AachenMünchener wird von der international renommierten Ratingagentur Standard & Poor's erneut mit der hervorragenden Note "Ausgezeichnet" ("AA") beurteilt. Dies ist die derzeit höchste von Standard & Poor's an deutsche Erstversicherer vergebene Bewertung. Das Rating "AA" gilt für die AachenMünchener Lebensversicherung AG bereits zum neunten Mal in Folge. Der Sachversicherer AachenMünchener Versicherung AG trägt diese Bewertung seit 2001. "Diese Serie von S&P-Auszeichnungen und die damit verbundene Kontinuität ist einmalig in der Branche", sagt Westkamp. Nach dem kürzlich erschienenen Ratingbericht von Standard & Poor's zeichnen sich beide Gesellschaften durch die Qualität des Managements und durch die Zugehörigkeit zur internationalen Assicurazioni Generali aus. Die Integration der Vermittler der AachenMünchener in die Deutsche Vermögensberatung sieht Standard & Poor's als logischen Schritt, um die Schlagkraft zu stärken und die Effizienz zu verbessern.

Reform des Versicherungsvertragsgesetzes planmäßig umgesetzt

Die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) ist bei der AachenMünchener planmäßig umgesetzt. Die AachenMünchener wendet im Kompositgeschäft die verbraucherfreundlicheren Regelungen der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes im Schadenfall auch auf Altverträge an und agiert damit kundenfreundlicher als es der Gesetzgeber verlangt. Die VVG-Reform gilt zunächst seit Januar 2008 für Neuverträge. Erst ab 2009 sollen die Änderungen auch bei Kunden angewendet werden, die ihren Vertrag vor 2008 abgeschlossen haben. Auf die zum 1. Juli 2008 in Kraft tretende Informationspflichtenverordnung ist die AachenMünchener ebenfalls gut vorbereitet.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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