AMB Generali Gruppe stellt strategische Weiterentwicklung vor
Damit entsteht ein führender Anbieter im deutschen Versicherungsmarkt. Unverändert setzt die AMB Generali Gruppe auf die Vertriebskanäle Direktversicherung mit der CosmosDirekt sowie auf die Deutsche Vermögensberatung als exklusiven Partner der AachenMünchener. Mit der Umsetzung des neuen Geschäftsmodells wird die Gruppe redundante Strukturen beseitigen, ihre Kosten senken und deutliche Ertragssteigerungen erzielen. Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien und der BaFin.
Der Sprecher des Vorstands des drittgrößten deutschen Erstversicherungskonzerns, Dietmar Meister, erklärte am Freitag auf einer Pressekonferenz die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells: "Die AMB Generali Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickelt. Diese Leistungsstärke wollen wir weiter ausbauen und für die Zukunft sichern. Deshalb starten wir ein umfassendes Maßnahmenpaket, mit dem wir die Komplexität unserer Gruppe verringern, unsere Strukturen effizienter gestalten und unsere Kosten reduzieren. Mit dieser Aufstellung werden wir auch in Zukunft zu den Top-Anbietern auf dem deutschen Erstversicherungsmarkt gehören - sowohl bei der Produkt- und Service-Qualität als auch bei der Ertragskraft."
Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat folgende Eckpunkte für die Neuaufstellung der AMB Generali Gruppe vorgestellt:
Die Versicherungsunternehmen mit Multikanalvertrieb, die Generali Versicherungen in München und die Volksfürsorge Versicherungen in Hamburg, werden zusammengeführt und miteinander verschmolzen. Sitz der neuen Sach- und Lebensversicherungsgesellschaften soll München sein. Der Standort Hamburg bleibt erhalten.
Die fusionierten Versicherungen werden unter der Marke Generali geführt. Die Marke Volksfürsorge soll vertrieblich mindestens mittelfristig weiter genutzt werden. Die Vertriebskraft der beiden Stammorganisationen, der Maklervertriebe sowie des Bankvertriebs über die Commerzbank soll erhalten bleiben und gestärkt werden.
Mit der Zusammenführung von Generali und Volksfürsorge entsteht ein Versicherungsunternehmen mit insgesamt mehr als 5 Mrd. Euro Beitragseinnahmen, das in Deutschland Platz 4 in der Lebensversicherung und Platz 6 in der Schaden- und Unfallversicherung belegen wird.
Die Details des neuen Geschäftsmodells werden von einem Projektteam unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden der Volksfürsorge, Herrn Jörn Stapelfeld, ausgearbeitet. Die Verschmelzung der Gesellschaften soll bis zum Jahresbeginn 2009 vollzogen sein.
Eine wechselseitige Bestellung der beiden Vorstandsvorsitzenden von Generali und Volksfürsorge, Herrn Dr. Wilhelm Kittel und Herrn Stapelfeld, in den Vorstand der jeweiligen Schwestergesellschaft soll zeitnah erfolgen. Sie werden dort jeweils die Position des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden übernehmen.
Auf Basis der derzeitigen Top-Down-Analyse plant die AMB Generali mit der Umsetzung dieser Maßnahmen eine jährliche Kostenreduzierung von ca. 100 Mio. Euro zu erzielen.
Dietmar Meister kündigte an, aufgrund der bereits gestarteten Maßnahmenprogramme sowie der aktuell vorgestellten Fusion der beiden Versicherer, die Ertragsziele des Konzerns für die kommenden Jahre deutlich anheben zu wollen. Auf Basis des prognostizierten Jahresergebnisses von 400 Mio. Euro für 2007 plant der Vorstand im kommenden Jahr einen Jahresüberschuss von 450 Mio. Euro. In 2009 und 2010 wird ein Ergebnis von 500 bzw. 550 Mio. Euro angestrebt. Neben der Ertragskraft soll auch das Wachstum weiter steigen. "Wir wollen unsere starke Marktposition im Lebensversicherungsgeschäft ausbauen und gezielt in der Kompositversicherung unsere Effizienz steigern. Für diesen Erfolg legen wir jetzt den Grundstein, da beide Unternehmen sich in diesen Geschäftsfeldern hervorragend ergänzen", so Dietmar Meister weiter.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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